al fin del mundo
Am Samstag, 25. November geht es los, ich gehe auf Reisen: Zuerst nach Chillán, dann nach Puerto Montt und am Montag gehen wir (Marlen und ich) in Perto Montt auf die Faehre nach Puerto Natales. Die Fahrt mit der Faehre ist ziemlich abenteuerlich, da sie den Golfo den Penas kreuzt, wo das Meer sehr stuermisch sein kann (laut Simon, einem Schweizer der letzte Woche die Fahrt gemacht hat, muessen sich alle Leute uebergeben trotz Tabletten gegen Seekrankheit - das kann ja heiter werden ;-)). Am Freitag werden wir dann in Puerto Natales ankommen und weiter in den Nationalprak Torres del Paine reisen, spaeter geht es dann weiter nach Punta Arenas und Ushuaia (Argentinien, Feuerland, ans Ende der Welt) und dann reisen wir wieder zurueck nach Santiago. Denn Mitte Januar werde ich hier in Santiago mit meinem Praktikum beginnen - fuer alle die es noch nicht wissen: ich gehe nicht nach San Felipe, sondern kehre nach Santiago zurueck. Was genau ich dann hier in Santiago arbeiten werde weiss ich noch nicht genau, dass ist noch nicht klar, schliesslich geht es ja noch fast 2 Monate (chilenisch: seeehr lange ;-)).
Wegen der Versicherung: Nach langen Stunden des Hoffens und Bangens haben sie gesagt, sie wuerden die Behandlungskosten hier in Chile uebernehmen. Fuer alle die noch nichts von meinem Glueck/Pech wissen eine kurze Zusammenfassung: Ich habe hier in Chile wieder starke Rueckenschmerzen bekommen, war bei einem Arzt der mich ein paar Minuten ausgefragt hat und dann zu einer Kinesiologin (hier in Chile bedeutet das: Physiotherapeutin, ist nicht mit Kinesiologie wie es in der Schweiz verstanden wird zu vergleichen!) geschickt, die Schmerzen sind nicht weniger geworden. Deshalb habe ich Kontakt mit meiner schweizer Krankenversicherung aufgenommen, obwohl ich seit meinem Unfall Versicherungen hasse und zwar aus tiefstem Herzen und ganz speziell die Angestellten, die keinen blassen Schimmer von Medizin haben! Nach dem ersten hin und her (sie sagten: "Ihre Rueckenschmerzen koennen wir nicht als Notfall gelten lassen und mit ihrer Versicherung sind nur Notfaelle gedeckt. Sie muessen fuer die Behandlung in die Schweiz zurueckkehren.") und der Ankuendigung ich muesse hier in Santiago in ein oeffentliches Spital gehen (die oeffentlichen Spitaeler in Chile sind aeusserst schlecht, wenn du krank bist, kann es sein dass du erst fuer naechstes Jahr einen Arzttermin bekommst (Das Gesundheitssystem ist neben dem Bildungssystem das groesste Problem Chiles.), haben sie mich dann auf die Notfallstation!!!! der Clinica Las Condes geschickt. www.clc.cl Die Clinica Las Condes ist die beste und teuerste Klinik (Privatklinik, versteht sich von selbst) in ganz Chile. Ich werde wohl kaum mehr in meinem Leben eine solche Luxusprivatklinik betreten, wo dir jeweils ein Tuersteher die Tuer aufhaelt! Ich war dann also auf der Notfallstation, wurde durchgecheckt, bekam zum ersten Mal in meinem Leben eine Infusion gesteckt, wurde mit Medikamenten versorgt und wurde zum Schluss im Rollstuhl aus der Notfallstation herausgeschoben (meine Gastmutter Verónica war ziemlich geschockt: Ich laufe dort rein und komme im Rollstuhl wieder raus.). Dann ging es mit Arztterminen, neuen Medikamenten, Roentgen und MRI weiter und jetzt bin ich wieder in Behandlung bei einer Kinesiologin und laut Arzt darf ich auf die Reise gehen, mit wieviel Medikamenten ist noch nicht klar, d.h. ich habe immer noch Schmerzen, wobei es jetzt schon ein bisschen besser geworden ist. Letzten Mittwoch hat mir die Versicherung gesagt sie wuerden all die Behandlungskosten uebernehmen, nachdem es wegen dem Roentgen/MRI wieder ein hin und her gegeben hatte und nachdem sie erklaert hatten nein Kinesiologie wuerden sie nicht uebernehmen, da sie nicht wussten/sich nicht erkundigt hatten/ mir nicht glaubten, dass man hier in Chile unter Kinesiologie das versteht, was man in der Schweiz als Physiotherapie versteht. Falls ihr mal das vergnuegen mit so Versicherungen habt, kaempft, kaempft und kaempft nochmals, lasst euch nicht unterkriegen, auch wenn es euch schlecht geht und versichert euch gut, wenn ihr ins Ausland geht!
Chao chao
Wegen der Versicherung: Nach langen Stunden des Hoffens und Bangens haben sie gesagt, sie wuerden die Behandlungskosten hier in Chile uebernehmen. Fuer alle die noch nichts von meinem Glueck/Pech wissen eine kurze Zusammenfassung: Ich habe hier in Chile wieder starke Rueckenschmerzen bekommen, war bei einem Arzt der mich ein paar Minuten ausgefragt hat und dann zu einer Kinesiologin (hier in Chile bedeutet das: Physiotherapeutin, ist nicht mit Kinesiologie wie es in der Schweiz verstanden wird zu vergleichen!) geschickt, die Schmerzen sind nicht weniger geworden. Deshalb habe ich Kontakt mit meiner schweizer Krankenversicherung aufgenommen, obwohl ich seit meinem Unfall Versicherungen hasse und zwar aus tiefstem Herzen und ganz speziell die Angestellten, die keinen blassen Schimmer von Medizin haben! Nach dem ersten hin und her (sie sagten: "Ihre Rueckenschmerzen koennen wir nicht als Notfall gelten lassen und mit ihrer Versicherung sind nur Notfaelle gedeckt. Sie muessen fuer die Behandlung in die Schweiz zurueckkehren.") und der Ankuendigung ich muesse hier in Santiago in ein oeffentliches Spital gehen (die oeffentlichen Spitaeler in Chile sind aeusserst schlecht, wenn du krank bist, kann es sein dass du erst fuer naechstes Jahr einen Arzttermin bekommst (Das Gesundheitssystem ist neben dem Bildungssystem das groesste Problem Chiles.), haben sie mich dann auf die Notfallstation!!!! der Clinica Las Condes geschickt. www.clc.cl Die Clinica Las Condes ist die beste und teuerste Klinik (Privatklinik, versteht sich von selbst) in ganz Chile. Ich werde wohl kaum mehr in meinem Leben eine solche Luxusprivatklinik betreten, wo dir jeweils ein Tuersteher die Tuer aufhaelt! Ich war dann also auf der Notfallstation, wurde durchgecheckt, bekam zum ersten Mal in meinem Leben eine Infusion gesteckt, wurde mit Medikamenten versorgt und wurde zum Schluss im Rollstuhl aus der Notfallstation herausgeschoben (meine Gastmutter Verónica war ziemlich geschockt: Ich laufe dort rein und komme im Rollstuhl wieder raus.). Dann ging es mit Arztterminen, neuen Medikamenten, Roentgen und MRI weiter und jetzt bin ich wieder in Behandlung bei einer Kinesiologin und laut Arzt darf ich auf die Reise gehen, mit wieviel Medikamenten ist noch nicht klar, d.h. ich habe immer noch Schmerzen, wobei es jetzt schon ein bisschen besser geworden ist. Letzten Mittwoch hat mir die Versicherung gesagt sie wuerden all die Behandlungskosten uebernehmen, nachdem es wegen dem Roentgen/MRI wieder ein hin und her gegeben hatte und nachdem sie erklaert hatten nein Kinesiologie wuerden sie nicht uebernehmen, da sie nicht wussten/sich nicht erkundigt hatten/ mir nicht glaubten, dass man hier in Chile unter Kinesiologie das versteht, was man in der Schweiz als Physiotherapie versteht. Falls ihr mal das vergnuegen mit so Versicherungen habt, kaempft, kaempft und kaempft nochmals, lasst euch nicht unterkriegen, auch wenn es euch schlecht geht und versichert euch gut, wenn ihr ins Ausland geht!
Chao chao

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